aktion "ehrliche stromrechnungen"
kampagne zum energiewirtschaftsgesetz
bei beschluss des neuen energiewirtschaftsgesetzes wurden wesentliche
forderungen, die projekt21plus an die bundestagsabgeordneten richtete,
eingearbeitet. projekt21plus forderte mit einem schreiben an alle
bundestagsabgeordneten die politiker auf, ihre parlamentarische verantwortung
wahrzunehmen
und für
ein verbraucherfreundliches energiewirtschaftsgesetz einzutreten.
dafür wurde auch den verbrauchern ein musterbrief zur verfügung
gestellt, den diese an ihre wahlkreisabgeordneten
schicken
konnten.
forderungen von projekt21plus
wir forderten die abgeordneten auf, mit einem energiewirtschaftsgesetz
dafür sorge zu tragen,
- durchleitungsgebühr
dass die durchleitungsgebühr nach wirtschaftlichen
und klar vorgegebenen
regeln gestaltet werden müssen. die freiwillige
verbändevereinigung
soll entfallen.
- kontrolle
dass die regulierungsbehörde wirksame instrumente erhält,
die höhe
der netzentgelte auf ihre berechtigung zu prüfen. gegebenenfalls
muss sie entgelte begrenzen können.
- kennzeichnung
dass jede(r) verbraucher(in) über die stromrechnung genau
informiert wird, aus welchen kraftwerksarten der lieferant den
strom bezieht. angebote wie „reiner
wasserkraftstrom“ sollen verbraucher(innen) nicht mehr irreführen
können.
- transparenz
dass die verbraucher(innen) über die umweltwirkungen, wie
CO2 produktion oder atommüll informiert
werden.
- gleichheit
dass keine umweltschonende technologie, wie z.b. die kwk benachteiligt wird.
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